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Tagesspiegel entdeckt Berlins erste Favela

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Der Tagesspiegel wagt sich an die finstersten Orte Berlins vor und findet auf der Cuvrybrache nahe dem Schlesischen Tor Berlins erste Favela.

Mit beachtlicher Rhetorik nähert sich der Tagesspiegel der Cuvrybrache zwischen der Schlesischen Straße und der Spree. Immerhin will Nik Afanasjew auf dem Gelände, auf dem Menschen verschiedenster Herkunft in Zelten und improvisierten Hütten leben, die erste Favela Berlins ausgemacht haben. Da darf der Bericht dann gerne auch mal so klingen, als wage sich der Reporter für „Berlins Favela“ in einen fernen, dunklen und ziemlich gefährlichen Dschungel. Ein Wunder, dass er die Eingeborenen, die er dort antrifft, nicht beim Namen nennt, denn es schwingt schon ziemlich deutlich im Text mit, dass er diese dem Lumpenproletariat zugehörig empfindet.

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