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Berliner Geschichtenwegweiser

Lenin kehrt nach Berlin zurück

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Steinern thronte er über dem ihn geweihten Platz, dann verschwand er fast spurlos, jetzt kommt er wieder: die aufregende Geschichte des Friedrichshainer Lenin-Denkmals.

Über die Geschichte des Lenin-Denkmals, das einst am Platz der Vereinten Nationen stand, könnte man sicherlich einen abendfüllenden Spielfilm drehen. Stoff für einen Krimi, eine Komödie, einen Historienfilm und ein Gesellschaftsportrait ist zur Genüge vorhanden und wer sucht, findet bestimmt auch eine Lovestory, die man um den Aufbau, den Abriss, das Verschwinden, das Wiederausgraben und das erneute Ausstellen spinnen kann. Anja Reich, Silvia Perdoni und Corinne Plaga haben sich „lediglich“ journalistisch dem Denkmal gewidmet, aber auch diese Spurensuche ist fesselnd genug. In dem umfangreichen Web-Spezial „Kopf hoch, Lenin“ der Berliner Zeitung erzählen sie multimedial und facettenreich vom einst größten Lenin-Denkmal der DDR und dessen bewegter Geschichte.

Ein Kommentar

  1. An den Abtransport kann ich mich noch erinnern. Ich war damals 10 und dachte, der wird jetzt nach Russland gebracht (keine Ahnung, wie ich darauf kam). Ich war erstaunt, als ich letzten Sommer „Lenins Grab“ bei Müggelheim fand.

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