Nante Berlin

Berliner Geschichtenwegweiser

Krumme Geschäfte auf gebeugten Rücken

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Aus der „Flüchtlingskrise“ lässt sich enormes Kapital schlagen, wenn man nur windig genug ist. Zwei aktuelle Beispiele aus Berlin.

An jedem Leid wird immer auch verdient. Das gilt auch in Berlin und auch für die so genannte Flüchtlingskrise, wie jüngst die Verhandlungen zur möglichen Hotelunterbringung von Flüchtlingen zeigten. Die ganze merkwürdige Geschichte wird von Ulrich Zawatka-Gerlach in dem Tagesspiegel-Artikel „Zweifelhafte Partner im Hotel-Deal“ sehr gut beleuchtet. In eine ähnliche Richtung gehen auch die Ereignisse rund um das Gästehaus für Wohnungslose in Moabit, dessen neuer Betreiber dieses wohl gern in eine profitablere Flüchtlingsunterkunft umwandeln würde. Schön, dass sich die dortigen Bewohner trotz der dubiosen Machenschaften nicht gegen die Flüchtlinge ausspielen lassen wollen. Erik Peter erzählt die ganze Geschichte in der tollen taz-Reportage „Die Rebellen von Moabit“, auf die ich dank der wöchentlichen Link-Empfehlungen von Stadtaspekte aufmerksam geworden.

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