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Berliner Geschichtenwegweiser

Die komplizierte Geschichte des Walter Linse

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Geschichten werden oft dann interessant, wenn die zuvor klar gedachten Fronten aufweichen. So auch im Falle Walter Linses, der 1952 von der Stasi entführt wurde.

Aro von Berlinstreet bringt in regelmäßigen Abständen auch Artikel über historische Ereignisse, die sich in Berlin zutrugen. Nicht selten umreisen die Texte dabei Geschichten, denen ein dramatisches Potential inne liegt, das auch für einen Roman oder einen Film reichen würde. So auch im Fall seines kürzlich veröffentlichten Textes „Die Entführung des Walter Linse“. Der Jurist, der sich mit Menschenrechtsverletzungen in der DDR beschäftigte, wurde 1952 in Lichterfelde im Auftrag der Staatssicherheit entführt und 1953 in Moskau hingerichtet. Soweit klingt es erstmal nach ein „typischen DDR-Story“, allerdings kam später heraus, dass Linses „Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen“ von der CIA finanziert wurde. Und zuvor war Heinze auch im NS-Regime „tätig“ gewesen. Eine interessante, weil vielschichtige Geschichte. Weitere Infos und spannende Links finden sich auch im Wikipedia-Eintrag zu Walter Linse.

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