Nante Berlin

Berliner Geschichtenwegweiser

David Bowies leerer Kühlschrank in Berlin

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David Bowie und seine Berliner Zeit sind gerade Thema einer großen Ausstellung. Bowie selbst erinnert sich aber eher an die kleinen Dinge des Berliner Alltags.

Wenn von David Bowie und Berlin die Rede ist, muss ich immer an ein älteres Fernseh-Interview Bowies denken. In diesem wurde er nach seinen Erinnerungen an die damals geteilte Stadt Ende der 1970er gefragt und er antwortete sinngemäß, dass es eine verrückte Zeit gewesen sei. Er hätte damals quasi mit Iggy Pop zusammengewohnt und dieser habe immer alle Delikatessen aufgefressen, die Bowie im KaDeWe gekauft hat. Tja, oft sind es wohl eher die „Nebensächlichkeiten“, die im Gedächtnis haften bleiben – und vielleicht ist es auch gut so. Für mehr Detailwissen gibt es ja schließlich Journalisten, Kuratoren und andere, die die Geschichten vergangener Tage rekonstruieren. Passend zur aktuellen David-Bowie-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau beschäftigt sich zum Beispiel Fiona Laughton mit der Geschichte der Berliner Hansa Studios, wo Bowie zwischen 1977 und 1979 drei Alben aufnahm. Ihr englischsprachiger Text „Hansa Studios & Bowie’s Heros“ folgt einer Führung durch das Haus in der Köthener Straße 38 und wurde am 20. Mai auf slowtravelberlin.com veröffentlicht.

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