Nante Berlin

Berliner Geschichtenwegweiser

BeFoWiR Nr.4: Gundula Schulze Eldowy

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Kraftvoll, schonungslos und doch mitfühlend poetisch sind die Berlin-Bilder von Gundula Schulze Eldowy. Halt vier meiner BerlinerFotoWinterReise.

Es gibt unzählige und darunter auch viele gelungene Fotobücher, die sich Berlin widmen. Das mir liebste ist „Berlin in einer Hundenacht“ von Gundula Schulze Eldowy, welches die Arbeiten der Fotografin von 1977 bis 1990 vereint. In dem titelgebenden Zyklus, der mir heute, rund 30 Jahre nach der Entstehung, wie eine Art mitfühlende Archäologie erscheint, portraitiert sie die alte Mitte Ostberlins und deren Bewohner. Sie tut dies einfühlsam und zugleich rücksichtslos und wahrscheinlich gab es auch gar keine andere Möglichkeit sich diesen letzten Resten, des damals schon im Verschwinden begriffenen Berliner Milieus zu nähern. Weitere Informationen und einen sehr guten Eindruck von der ungebrochenen Kraft der Bilder gibt die Webseite „Berlin in einer Hundenacht“ von Gundula Schulze Eldowy. Interessant ist auch die dortige Form der Präsentation der Aufnahmen, denn diese laufen in einer Diashow, die von einer stimmig-erklärenden Tonspur unterlegt ist.

Bisherige Stopps der BelinerFotoWinterReise (BeFoWiR):

1.) Marga van den Meydenberg

2.) Martin Gabriel Pavel

3.) Timo Stammberger

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