Nante Berlin

Berliner Geschichtenwegweiser

Aus der Lesezeichenliste 2015 (1/2)

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Jahresrückblicke sind meist so langweilig wie unnötig, weswegen ich mich lieber an den Neujahrsputz mache und Übersehenes/Aufgespartes abarbeite.

Wie schon Ende 2014 möchte ich das Jahr nicht mit den üblichen (wie meist auch langweiligen) Rückblenden beenden, sondern mit dem Abarbeiten all jener interessanten Berlin-Beiträge, die bei Nante Berlin 2015 irgendwie leider zu kurz gekommen sind.

So zum Beispiel der Text „Ist das meins? Berlin und seine Liegenschaften“ von Juliane Wiedemeier für ihren lesenwerten Blog zentrale orte. In dem Beitrag setzt sie sich mit der Berliner Liegenschaftspolitik auseinander, die anscheinend doch recht ungeordnet ist.

Nicht viel besser sieht es in der so genannten „Europacity“ beim Hauptbahnhof aus. Gut, dass es kritische Geister wie Genova gibt, der in seinem Beitrag „Europacity Berlin: Wie der Staat uns verramscht“ gekonnt und zu Recht den Finger in die Wunde legt.

Zu einer positiven Einschätzung des oft als Problemkiezes verschrienen Märkischen Viertels kommt hingegen Steffi Unsleber in dem Fluter-Artikel „Randerscheinung“. Ein lohnenswertes Stadtteilportait abseits der üblichen Klischees.

Weniger gut zu laufen scheint es in Malchow, zumindest wenn man sich an die Zitty hält. Nikolaus Triantafillou hat für Qiez dort trotzdem einen Spaziergang gewagt und berichtet davon in „Ist das wirklich Berlins schlimmster Stadtteil?“

Einen Ausflug in die Vergangenheit hat hingegen Tano unternommen. Ausgangspunkt waren zwei ehemalige Ostberliner Kneipen. Von denen geht es dann ins Kreuzberg der 1980er Jahre, von dem es zwar im Allgemeinen heißt, dass man sich nur daran erinnern könne, wenn man nicht dabei gewesen wäre, doch Tanos Bericht „Hauptstadt oder Frontstadt Berlin? Der wilde Osten | Der wilde Westen | 4. Teil“ zeigt, dass dieser Satz zum Glück nicht zur Gänze stimmt.

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