Nante Berlin

Berliner Geschichtenwegweiser

21. Juni 2017
von Martin
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Nante verabschiedet sich

Heute ist der kalendarische Sommeranfang. Damit ist nun auch Nantes eigene Zielvorgabe verstrichen, im Frühjahr auf diesem Blog wieder aktiver zu werden. An den Gründen hat sich nicht viel geändert, es ist schlicht die Muße, die mir fehlt. Da ich nicht glaube, dass sich daran in nächster Zeit etwas ändert, lege ich Nante Berlin erstmal auf Eis. Das ist auch nicht weiter wild, denn schließlich gibt es viele andere, gute Berlin-Blogs. So zum Beispiel das großartige Berlin Street oder die schöne Stadtspaziergangseite Flanieren in Berlin oder der spannende, englischsprachige Blog Kreuzberged Berlin.

 

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit Wunsch: Bleibt interessiert und aufgeschlossen.

1. März 2017
von Martin
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Nante pausiert

Neujahrsvorsätze haben nicht den besten Leumund. Dies bestätigt sich auch bei Nante, denn viel ist seither hier nicht passiert. Aus diesem Grund lege ich nun ganz offiziell eine Pause ein, warte bis zum Frühling und melde mich dann wieder.

8. Januar 2017
von Martin
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2016 war ein sehr gutes Jahr für Berliner Spatzen

Wie viele Spatzen leben eigentlich in Berlin? Und wie geht es ihnen? Diese Fragen kann der Berliner Ornithologe Jörg Böhner beantworten.

Nach längerer, berufsbedingter Pause möchte ich diesen Blog wiederbeleben. Und wie ginge das besser, als mit einer guten Nachricht zu 2016. Gab’s nicht? Doch, denn zumindest für die Berliner Spatzen war 2016 ein sehr gutes Jahr. Zu diesem Schluss kommt zumindest Kai Ritzmann in dem BZ-Artikel „In Berlin lebt es sich auch für Spatzen hervorragend“. Ritzmann interviewte unter anderem den Ornithologen Jörg Böhner, der davon ausgeht, dass in Berlin 2016 rund 150.000 Spatzenpaare leben. Deutlich mehr als 2011, wo zwischen 120.000 und 135.000 gezählt wurden. Schön.

1. Januar 2017
von Martin
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Neujahrsgrüße und der gute Vorsatz …

 

 

 

 

 

 

 

 

Um Nante ist es das letzte halbe Jahr recht ruhig gewesen. Das hatte u. a. mit einem neuen Job zu tun, der mir weniger Zeit für Nante ließ. Doch die Einarbeitungsphase ist vorbei und da sollte es doch machbar sein, dem guten Nante wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

In diesem Sinne auf ein gesundes und produktives Jahr.

11. Juni 2016
von Martin
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Von Körperpfauen und Sport-Asketen

Badezeit ist Balzzeit, auch am Müggelsee. Harte Arbeit nicht nur für die paarungswilligen Großstädter, sondern auch für die Forscher, die sie klassifizieren.

Mit dem Beginn der Badezeit bietet sich wieder die faszinierende Möglichkeit einige besonders bemerkenswerte Exemplare der Gattung Mensch beim Balzverhalten zu beobachten. Besonders variantenreich zeigen sich dabei die Bewohner großer Städte, wenn sie sich in großen Mengen in die Biotope am Stadtrand aufmachen. Kein Wunder, dass da ein Forscherherz, wie das von Daniel Lehmann, höher schlägt. Für den Maulbeerblatt-Artikel „Expedition ins Tierreich, Folge 28: Der Strand“ nimmt er unter anderem die Sport-Asketen und die Körperpfaue unter die Lupe.

30. Mai 2016
von Martin
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Das Gleisdreieck vor 10 Jahren

Oft mussten die heutigen Idyllen in der Stadt hart erkämpft werden. So auch beim Park am Gleisdreieck, wie der Blick zurück ins Jahr 2006 zeigt.

Schaut man sich aktuell den Park am Gleisdreieck (und dessen breite Akzeptanz) an, fällt es fast schwer zu glauben, dass dieser grüne Freiraum mühevoll erkämpft werden musste. Doch noch vor zehn Jahren sah das alles noch ganz anders aus. Einen guten Eindruck davon vermittelt die Kiezzeitung Kreuzberger Horn, deren alten Ausgaben man im Netz nachlesen kann. Die Ausgabe vom Sommer 2006 hat den damals noch in Planung befindlichen Park als Schwerpunktthema und liefert einen interessanten Einblick in die allgemeine Geschichte des Ortes aber auch die Bemühungen der verschiedenen Bürgerinitiativen, deren Einsatz bis in die 1970er Jahre zurückreicht.

27. Mai 2016
von Martin
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Der „Profichecker-Laptoppretter“ vom Wedding

Jeder hat so seine festen Adressen, die er nie wechseln würde. Bei Andreas Gläser ist es der „Profichecker-Laptoppretter“, der ihn in den Wedding führt.

Eine neue Arbeit ist (wohl) mit dafür verantwortlich, dass dieser Blog in den letzten Wochen etwas brach lag. Das ist schade, denn an interessanten Berlin-Geschichten mangelt es nicht. So einiges hat sich angesammelt in meiner Lese-und-Verlink-Liste und so will ich denn auch nicht mehr viele Vorworte verlieren und stattdessen gleich Richtung Wedding schielen, wo Andreas Gläser immer seinen Laptop reparieren lässt. In „Sonne in Boateng Valley“ berichtet er von seinem Ausflug. Klingt erstmal banal, ist aber schön, anekdotenreich und persönlich erzählt und schließlich ist es das, was Blogs ausmacht.

16. Mai 2016
von Martin
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Ein Abschiedstoast aufs Billy Wilders

Für den Kiezneurotiker war die Bar Billy Wilders der einzig erträgliche Ort am Potsdamer Platz. Ein unterhaltsamer, geschichtengesättigter Nachruf:

In unserer Erinnerung sind persönlich relevante Orte meist an spezifische Erlebnisse gekoppelt. Diese Verbindung bleibt auch bestehen, wenn eine solche Räumlichkeit verschwindet. Wahrscheinlich liegt es im Wesen des Erinnerns, dass wir häufiger wehmütig als verärgert an die vergangene Zeit und den vergangenen Ort denken. Doch müssen solche „Nachrufe“ nicht zwangsweise schniefig-rührselig daherkommen. Es geht auch anders, wie der Kiezneurotiker mit seinen Erinnerungen „Leise Servus, Billy“ über die inzwischen geschlossene Bar Billy Wilders am Potsdamer Platz zeigt.

5. Mai 2016
von Martin
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Die BVG unter der Lupe

Wie funktioniert der öffentliche Nahverkehr in Berlin? Und warum kommt mancher Bus oft zu spät. Ein toll visualisiertes Projekt gibt Auskunft.

Die aktuelle Link-Empfehlung stammt bereits vom 21. März dieses Jahres, gilt also im Internetzeitalter eigentlich als steinalt. Dennoch gibt es auch hier zeitlose Themen und das Projekt „Warum kommt der Bus zu spät“ ist zweifellos ein solches, denn mit Sicherheit wird die Frage auch in 5 oder 10 Jahren noch aktuell sein. In Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam und Unterstützung des Urban Complexity Lab hat der Tagesspiegel in dem Projekt die meistgenutzten Linien von Tram, Bus, U- und S-Bahn in Berlin auf ihre Pünktlichkeit hin untersucht. Neben vielen interessanten Hintergrundinfos bietet es auch tolle Visualisierungen der Daten.